Wir sind keine Juristen.
Wir sind Übersetzer.
Unser Team verbindet juristische Expertise mit sprachwissenschaftlichem Können. Das Ergebnis: Gesetze, die jeder versteht.
Wie alles begann
Im Jahr 2019 saß Anna Fischer, unsere Gründerin, in einem Café in Berlin und versuchte, die neue Datenschutz-Grundverordnung zu verstehen. Sie hatte einen Abschluss in Kommunikationswissenschaften, sprach drei Sprachen fließend – aber dieser Text ergab keinen Sinn.
„Wenn ich das nicht verstehe", dachte sie, „wie soll es dann jemand ohne Studium verstehen?"
Sie rief zwei Freunde an: Marcus, einen Anwalt mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht, und Laura, eine Sprachwissenschaftlerin mit Erfahrung in einfacher Sprache. Zusammen nahmen sie sich die DSGVO vor und übersetzten sie in Alltagssprache.
Das Dokument schickten sie an 50 kleine Unternehmen. 48 antworteten und fragten: „Wo habt ihr das her? Können wir mehr davon haben?"
Unser Team bei der Arbeit an einem neuen Projekt
Unsere Mission
Wir glauben, dass jeder Mensch ein Recht darauf hat, Gesetze zu verstehen. Nicht nur Anwälte. Nicht nur Akademiker. Jeder.
Das deutsche Rechtssystem ist eines der komplexesten der Welt. Aber diese Komplexität muss nicht in der Sprache abgebildet werden. Ein Gesetz kann präzise sein und trotzdem verständlich.
„Recht gehört nicht den Juristen. Es gehört uns allen."
Seit 2019 haben wir über 300 Gesetzestexte übersetzt, mehr als 150 Unternehmen beraten und Tausende von Menschen geholfen, ihre Rechte und Pflichten zu verstehen.
Das Team
Wir sind ein Team aus zehn Personen mit unterschiedlichen Hintergründen. Was uns verbindet: die Überzeugung, dass Sprache Macht ist – und dass diese Macht fair verteilt sein sollte.
Anna Fischer
Gründerin & Geschäftsführerin
Anna hat Kommunikationswissenschaften in Berlin studiert und sieben Jahre als Texterin in Werbeagenturen gearbeitet. Ihre Spezialität: komplexe Dinge einfach machen.
Marcus Braun
Juristischer Leiter
Marcus ist Volljurist mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Verwaltungsrecht. Er hat zehn Jahre in einer Kanzlei gearbeitet, bevor er zu hazy-zone kam. Er sorgt dafür, dass unsere Übersetzungen rechtlich präzise bleiben.
Laura Hoffmann
Sprachwissenschaftlerin
Laura hat in Köln Linguistik studiert und sich auf „Leichte Sprache" spezialisiert. Sie analysiert Textstrukturen und entwickelt Methoden, um Schachtelsätze aufzubrechen.
David Schneider
Content-Stratege
David kümmert sich um die visuelle Aufbereitung unserer Inhalte. Er erstellt Infografiken, Flowcharts und Diagramme, die komplexe rechtliche Zusammenhänge greifbar machen.
Unsere Werte
Bei unserer Arbeit leiten uns drei Prinzipien:
Klarheit über Perfektion
Wir streben nicht nach juristischer Perfektion, sondern nach maximaler Verständlichkeit. Ein Satz, den niemand versteht, ist nutzlos – auch wenn er rechtlich korrekt ist.
Neutralität
Wir erklären Gesetze, aber wir bewerten sie nicht. Unsere Aufgabe ist es, Informationen zugänglich zu machen – nicht, politische Positionen zu vertreten.
Zugänglichkeit
Rechtliches Wissen sollte nicht nur den Wohlhabenden vorbehalten sein. Wir bieten Beratungen zu fairen Preisen an und veröffentlichen regelmäßig kostenlose Inhalte.
Wie wir arbeiten
Jeder Auftrag durchläuft bei uns drei Phasen:
- Analyse: Wir lesen den Gesetzestext und identifizieren die Kernaussagen. Was ist wirklich wichtig? Was sind nur Verfahrensdetails?
- Übersetzung: Wir formulieren jeden Satz neu. Fachbegriffe ersetzen wir durch Alltagssprache. Lange Sätze teilen wir auf. Abstrakte Konzepte erklären wir mit Beispielen.
- Test: Wir lassen Menschen ohne juristische Vorkenntnisse unseren Text lesen. Wenn sie Fragen haben, überarbeiten wir noch einmal.
Dieser Prozess kann mehrere Tage dauern. Aber am Ende steht ein Text, der wirklich funktioniert.
Möchten Sie mit uns arbeiten?
Ob Unternehmen, Organisation oder Privatperson – wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
Kontakt aufnehmenUnsere Wirkung
In den letzten fünf Jahren haben wir mit über 150 Kunden zusammengearbeitet. Von Zwei-Personen-Startups bis zu mittelständischen Unternehmen mit 500 Mitarbeitern.
Ein Beispiel: Im Jahr 2023 führte Deutschland das Hinweisgeberschutzgesetz ein. Viele Unternehmen waren verpflichtet, interne Meldesysteme einzurichten. Aber die wenigsten verstanden, was genau erforderlich war.
Wir erstellten eine vereinfachte Analyse und verteilten sie an 80 Unternehmen. Das Feedback: „Zum ersten Mal haben wir wirklich verstanden, was wir tun müssen."